Breitbandnetze stärken unsere Wirtschaftsstandorte und prägen das Image der Regionen als innovativ und fortschrittlich. Sie sind für Gewerbebetriebe zu einem maßgeblichen Standortfaktor geworden. Für junge Familien eröffnet ein schneller Internetanschluss ungeahnte Möglichkeiten in Bezug auf Heimarbeit und Kinderbetreuung. Breitband ist damit gerade für ländlich geprägte Kommunen die Lösung, der zunehmenden Landflucht erfolgreich zu begegnen.
Mittelfristig kann der Bedarf nach Breitbandinternet nur über Glasfaserkabel gedeckt werden – und zwar bis in jedes Gebäude. Fibre to the home ist jedoch insbesondere im ländlichen Raum mit sehr hohen Ausbaukosten verbunden, sodass oftmals ein wirtschaftlicher Ausbau nur schwer zu realisieren ist. Das Fazit muss daher lauten: Breitbandausbau ist zu einer kommunalen Aufgabe geworden. Die Erfahrung zeigt, dass eine Reduzierung der Ausbaukosten für FTTH-Netze zum einen durch konsequente Nutzung von Synergien erfolgen kann, und zum anderen durch den Einsatz alternativer Verlegetechniken.
Der 2. GEO DATA Fibre Optic Day greift dieses Spannungsfeld auf. Namhafte Referenten werden Ihnen unter anderem einen Überblick über aktuelle Fördermöglichkeiten und Rechtsgrundlagen geben, alternative Verlegemethoden (Glasfaser in der Trinkwasserleitung) vorstellen sowie einige Best Practice Beispiele präsentieren. Wir freuen uns auf ihr Kommen.

